Riesa rockt – Die vierte

Riesa rocktEs ist vollbracht, die vierte Ausgabe von „Riesa Rockt“ ging am vergangenen Samstag im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne. Wer sich heute schon auf einen ellenlangen Artikel gefreut hat, den muss ich auf übermorgen vertrösten. Grund: Morgen abend werden wir extra zu dieser Veranstaltung noch eine Sendung gestalten, in der (hoffentlich) der Eine oder Andere Macher mit dabei sein wird, um die ganze Veranstaltung noch einmal Revue passieren zu lassen. Danach gibts dann noch einen längeren Artikel, in dem wir noch auf dies und das eingehen werden.

Getreu dem Motto „Alles bleibt Anders“gabs das Spektakel diesmal nicht in einem Zelt am Riesenhügel, sondern man hat eine wahre Perle an Location für die diesjährige Ausgabe an Land gezogen.

Leerstehende Industriebrachen gibts in Riesa ja eigentlich genug, auf diese alte Werkstatthalle nahe der BA wäre ich aber im Traum nicht gekommen. Eine knappe Woche Arbeitsaufwand war nötig, das ganze Areal soweit herzurichten, dass alles sauber (ja, so ein Kärcher ist feines Ding) vonstatten gehen kann.

Samstag 19:00 war es dann soweit, die fünf Bands, die den Vorausscheid überstanden hatten, betraten nacheinander die Bühne und machten dem Namen der Veranstaltung alle Ehre. Meine Herren, was da durch die Boxen gejagt wurde, das war schon großes Kino.

TraisT hatten das Pech, den Abend eröffnen zu müssen, das Losglück war ihnen halt nicht hold. Es ist immer schwer, eine „kalte Halle“ aufzuheizen, aber die drei haben das Problem sehr souverän überspielt und einen überzeugenden Gig abgeliefert.

Als zweite Band betraten dann Men Should Brothers Be die Bühne und zeigten, was sie alles draufhaben – inklusive Saxophon. Auch dieser Gig war geil, war zwar nicht mein Musikgeschmack – aber technisch einwandfrei. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, Gott sei Dank, wie sich später noch zeigen sollte.

Sconety als Dritte im Bunde gaben dann der Veranstaltung eine (musikalisch) völlig andere Note. Brettharte Gitarrenriffs, brachiale Gesangsduette – fetter Metal, der wohl auch den letzten der verbliebenen Anwohner davon überzeugt hat, dass unsere Jugend irgendwie anders ist.

Als vierte und vorletzte betraten dann Nobodys Fear die Stage und legten da nochmal ein bis zwei Schippen nach. Da hab ich schon angefangen, heimlich, still und leise für mich meine Wertung abzugeben. Bei mir waren die Jungs ganz weit vorn, es konnte ja nur noch eine Band kommen: Ampex.

Auch Ampex boten eine grundsolide Show, die aber nicht ganz an die späteren Gewinner heranreichen sollte. Trotzdem muss amn sagen, auch Ampex sind ebenso wie die anderen vier Bands auf dem Sprung nach vorn. Musikalisch und technisch klasse, wie das gesamte LineUp.

Die Jury hatte es nicht leicht und hat es sich auch nicht leicht gemacht. Zu nahe lagen alle Bands beieinander, als dass man hätte eine schnelle Entscheidung treffen können.

Endlich kam, was kommen musste und von allen Beteiligten beinahe sehnsüchtig erwartet wurde: Die Sieger wurden verkündet. Den Zuschauerpreis bekamen nicht ganz unerwartet Men Should Brothers Be für eine sehr schöne halbe Stunde, die auch (natürlich) von den Zuschauern gebührend honoriert wurde.

Der Hauptpreis ging absolut verdient an Nobodys Fear, für die sicher beste Performance, einen fehlerfreien Auftritt und eine Top-Show. Hier war deutlich zu sehen und zu hören, wie weit die Jungs wirklich sind. Da ist Potential, wow. Jungs, macht ja weiter, da geht was.

Zusammenfassend muss man sagen, es war ein GEILER Abend, unser Dank geht an die Ideengeber, Macher, Sponsoren und die vielen Helfer, die dieses Event zu dem gemacht haben, was es jetzt ist:

Roland Ledwa, Reiner Striegler, Wolfgang Arndt, Gunter Stenzel und natürlich Peter Kettner – TAUSEND DANK und weiter so!!!

Weitere Bilder folgen im nächsten Artikel, in dem wir uns eingehender mit der gesamten Veranstaltung, den einzelnen Bands, ihren Stärken und Schwächen beschäftgen werden. Wer Bilder der Veranstaltung haben möchte, wendet sich bitte per Mail an uns, wir werden sehen, was wir tun können ;o).

Die beiteiligten Bands erhalten ihre nachbearbeiteten Bilder in den nächsten Tagen zur freien Verwendung, ca. Stücker fünfzig (+/-), Ihr braucht Euch nicht zu melden.

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